Tarangire National Park, Tansania
von Philipp Poppe
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Tarangire National Park, Tansania

Der National Park hat eine Fläche von 2600qkm und ist mit seiner Tiervielfalt und seiner beeindruckenden Landschaft als echtes Juwel zu bezeichnen. Nach dem Ngorongoro Krater verfügt der Park über die zweitdichteste Konzentration an wilden Tieren. Die auf etwa 900 Höhenmetern liegende Landschaft ist durch weitläufige Savannen geprägt. Der Tarangire-Fluss, dem der Park seinen Namen verdankt und der sich durch ihn schlängelt, führt während des gesamten Jahres Wasser. Beiderseits des Flusses gibt es Grasland und offene Baumsavanne. Bemerkenswert ist der Bestand an Affenbrotbäumen, in Afrika „Baobabs“ genannt.

In der Trockenzeit zwischen Juli und Oktober ist der Wildtierbestand besonders hoch, da aus den umliegenden Regionen und Schutzgebieten viele Tiere zu dem ständig Wasser führenden Tarangirefluss ziehen. Herden von bis zu 300 Elefanten scharren im trockenen Flussbett nach Wasseradern, während wandernde Gnus, Zebras, Büffel, Gazellen, Kuh- und Elenantilopen sich an den schwindenden Wasserlöchern drängen.

Es ist die größte Konzentration wild lebender Tiere außerhalb des Serengeti-Ökosysstems – ein gedeckter Tisch für Raubtiere – und der Ort in Tansania, wo man Festland-Antilopen wie den stattlichen Büschelohr-Spießbock und die eigenartige Giraffengazelle regelmäßig beobachten kann.



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